Dienstag, 24. Oktober 2017

Essie In Stitches


Heute möchte ich euch wieder einen Lack zeigen. Er wird den meisten schon bekannt sein und vor allem jetzt im Herbst wieder öfter zu sehen sein. Daher werde ich auch keinen langen Bericht schreiben, sondern nur die wichtigsten Eckdaten nennen.


Die Farbe des Lackes ist ein ungewöhnlicher Rotton. Er ist ein wenig blass, ein wenig Rosa und ein wenig Orange. Für mich schwer zu beschreiben und für die Kamera auch nicht leicht einzufangen. Ihr solltet ihn euch mal in natura ansehen.


Die weiteren Eigenschaften sind ganz Essie typisch. Der Pinsel etwas breiter und leicht abgerundet. Die Konsistenz angenehm. Die Pigmentierung ist recht gut. Die erste Schicht hat gut gedeckt und die zweite hat es perfekt abgerundet.


Ich habe den Lack ganz gerne getragen. Jetzt im Herbst kommt er richtig gut und lässt sich mit vielen kombinieren. Ich persönlich mag diese Herbstfarben sehr gerne und falls ihr mehr von mir sehen und lesen wollt, schaut auf meinem Instagram Account vorbei. 

Samstag, 19. August 2017

Ein paar Gedanken von mir...

Heute möchte ich nur niederschreiben, was mir in den letzten Tagen so durch den Kopf gegangen ist, verfeinert mit ein paar Bildern meiner beiden Chihuahuas (die zwar überhaupt nicht zum Thema passen, aber einfach zuckersüß sind). 


Und zwar ist es so, dass ich bei einer familiengeführten, mittelständischen Spedition in der Rechnungsabteilung arbeite. Da die Mitarbeiterzahl überschaubar ist (zumindest im Büro), spricht der Chef mich auch immer mal wieder auf andere Aufgabenbereiche an und lässt mich aushelfen, mitarbeiten und mitdenken. In dieser Branche kämpfen wir mit so einigen Dingen: den Dieselpreisen, den Mautgebühren, dem Verfall der Rheinbrücken, der uns ständig zwingt Umwege zu fahren, und vor allem den fehlenden Nachwuchs. 
 
Ich arbeite hier mit Männern zusammen, die diesen Job lieben (oder auch lieben gelernt haben), die diesen Job mit einer Leidenschaft verrichten, die ich bisher in keinem Bürojob erlebt habe. Aber diese Männer haben alle eins gemeinsam: die Rente ist nicht mehr fern. Es geht ein Fahrer nach dem anderen in Rente. Einer nach dem anderen verlässt das Unternehmen. Und für uns wird es immer brenzliger, denn Nachwuchs gibt es bei weitem nicht genug. Wir suchen immer auf diversen Plattformen nach Fahrern. Ich beispielsweise bin mittlerweile in mehreren Facebook-Gruppen, in denen es nur um Jobangebote für LKW-Fahrer geht, aber die Interessenten fehlen einfach. Wer möchte heutzutage LKW fahren?
 
Mehrere Tage unterwegs sein, im LKW schlafen, an Raststätten duschen, getrennt von Familie und Freunden, unstetige Arbeitszeiten, die sich jederzeit durch Staus und Wartezeiten bei diversen Kunden um Stunden verlängern können, stundenlang allein im Führerhaus auf den Straßen, auf denen man von anderen Fahrern beschimpft und gehasst wird. Ja, ich frage mich wirklich, warum möchte bloß niemand diesen Job machen… Ferner ist es so, dass dieser Beruf in der Gesellschaft so ziemlich verpönt ist. Ich meine jetzt mal ganz ehrlich, welches Bild habt ihr vor Augen, wenn ihr an einen LKW-Fahrer denkt? 
 
Und so kommt es, dass die einzigen, die sich für so einen Job bewerben, Menschen sind, die einfach keine Chancen mehr auf dem Arbeitsmarkt haben. Und so hart es vielleicht auch klingt, aber auch wir haben Ansprüche. Unsere Fahrer müssen deutsch können. Sie müssen die Lieferscheine lesen und verstehen. Sie müssen sich bei den Kunden verständlich machen. Und ob ihr es glaubt oder nicht, an dieser einen Bedingung scheitern viele Bewerber. 


Nun sprach mein Chef mich vor ein paar Tagen an und bat mich, mir ein Projekt anzusehen, das in Planung ist und zu dem wir eingeladen wurden. Ich umreiß es mal ganz grob: Ein Herr Professor möchte 150 „alternative Bewerber“ (gescheiterte Existenzen, Schulabbrecher, Flüchtlinge) 2 Jahre lang für einen Job „vorqualifizieren“. Das soll so aussehen, dass diese Menschen nach den Vorstellungen, der teilnehmenden Unternehmen, geschult werden, unterbrochen durch Kurzpraktika in den Unternehmen. Ziel des Projektes ist es 12 Ausbildungsverträge abzuschließen. Von den teilnehmenden Unternehmen sollte jeweils ein Mitarbeiter 9 Stunden pro Woche dem Projekt zur Verfügung gestellt werden und das 2 Jahre lang. Ich habe meinem Chef davon abgeraten. 

Nun stellte sich aber natürlich die nächste Frage: Wenn ich dieses Projekt ablehne, welche Alternativen fallen mir ein? Wie kann man diesen Beruf attraktiv machen? Wie kann man den Nachwuchs erreichen? Der Herr Professor hatte in seinem Skript den Begriff „Generation Z“ erwähnt. Ich selbst gehöre laut meinem Geburtsjahr zur Generation Y, aber die Generation Z war mir bis dato unbekannt. Also habe ich mal gegoogelt und möchte mein Verständnis von der Generation Z mal so zusammenfassen: Der Beruf ist nur noch Mittel zum Zweck. Die Generation möchte finanzielle Sicherheit, geregelte Arbeitszeiten, unbefristete Jobs und das alles um sich ein erfülltes Privatleben zu ermöglichen. Niemand glaubt mehr an die Selbstverwirklichung im Job, die meiner Generation noch als Köder für die Karriere diente. 
 
Und ich muss sagen, ich persönlich habe auch diese Vorstellung vom Beruf. Deshalb arbeite ich in der Rechnungsabteilung. Ich habe einen unbefristeten Vertrag und mein festes Gehalt. Ich habe feste Arbeitszeiten und kann so zum Beispiel jeden Tag in der Mittagspause mit meinen Hunden Gassi gehen. Mit meinem Lebenslauf könnte ich die Karriereleiter weiter hoch klettern, aber im Moment ist mir diese Stabilität im Leben wichtiger als die Karriere. (Das Bedürfnis nach Stabilität und Sicherheit in der heutigen Zeit ist ein Thema über das ich auch weit ausholen könnte, aber das tu ich vielleicht mal an anderer Stelle.) 
 
Die nächste Generation Arbeitnehmer bringt also Bedürfnisse mit, die sich mit dem Beruf des Kraftfahrers nicht wirklich vereinbaren lassen. Wo nehmen wir unseren Nachwuchs also her? Ich habe meinem Chef vorgeschlagen an die Schulen im Umkreis zu gehen. Dort unseren Betrieb und die von uns ausgebildeten Berufe vorzustellen. Den Schülern erst einmal nur zu zeigen: Hier sind wir und das machen wir! Er hat den Vorschlag angenommen und so werde ich das nächsten Monat auch schon in die Tat umsetzten. Ich kann natürlich noch nicht sagen, was dabei herauskommt, aber es ist ein erster Schritt.
 
 

Donnerstag, 8. Juni 2017

Kiko 32 Lime Green


Hallo Mädels! Heute möchte ich euch einen Lack von Kiko zeigen. Lime Green habe ich lackiert, weil ich endlich Lust auf einen Sommerlack hatte und was ist? Das Wetter ist richtig bescheiden. Es ist richtig kalt geworden und der Wind ist unerträglich. So hatte ich mir meinen Urlaub nicht vorgestellt... Aber kommen wir wieder zum Lack.


Lime Green ist ein helles Grün mit einem großen Schuss Gelb. Die Limette ist da wirklich gut getroffen. Das Finish ist ein einfaches Creme Finish. Gedeckt hat der Lack nicht ganz so gut. Hier auf den Bildern seht ihr zwei dünne Schichten. Je nach Blickwinkel wäre eine dritte Schicht aber nicht schlecht gewesen. 


Lackieren ließ sich der Lack recht gut. Die Konsistenz des Lackes ist genau richtig und auch der Pinsel gefällt mir (anders als bei den Smart Nail Lacquers von Kiko). Er ist breit und vorne abgerundet. Mittlerweile findet man ja überall diese Pinsel und ich habe mich daran gewöhnt. Für mich könnten die Pinsel ja immer noch ein wenig schmaler sein, aber gut.


Getrocknet ist der Lack ziemlich zügig. Allerdings kann ich euch noch nicht sagen, wie gut er hält, denn ich trage ihn erst einen Tag. Aber alles in allem ist es ein ganz guter Lack. Auch wenn ich dem alten Sortiment von Kiko immer noch nachtrauer.